Sonntagsspaziergang

•2. Oktober 2013 • 10 Kommentare

Da ich schon seit Ewigkeiten keine Libellen mehr abgelichtet habe, sollte es an jenem Sonntag der Jacobiweiher sein. Laut wikipedia ist Selbiger mit sechs Hektar Wasserfläche das größte Stillgewässer der Stadt, welches im Frankfurter Stadtwald auf dem Gebiet des südmainischen Stadtteils Sachsenhausen liegt.“

Wie auch immer.

Der Himmel war größtenteils bewölkt und die Ufer unpassierbar. Mit anderen Worten: Das eine oder andere Libellchen habe ich hier und da nur von weitem übers Wasser schwirren sehen.

Sei’s drum.

Es gibt ja auch noch andere Motive. Die aber nicht wirklich dicht gesät waren… 😉

Jene welche waren definitiv dicht gesät 😉

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Ich wundere mich, dass diese Bilder überhaupt was geworden sind, denn das war schon eine gar düstere Ecke.

Öööh…

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Die Mörderbrunnenschneise heißt so, weil dort eine Fee den Mörder ihres Liebsten erwürgt haben soll. Sagt eine Sage. Und frankfurt.de 😉

Ist die nicht schön bunt?

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Sachsenhäuser Warte, Raucherraum

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Den „Marktfrischen Feldsalat mit feinem Sherrydressing, Sonnenblumenkernen, Parmesan und frischer Baguette“ kann ich sowas von empfehlen! (Nebenbei bemerkt: die Sonneblumenkerne darauf sind geröstet.)

Die Binding-Brauerei in Frankfurt Sachsenhausen. Ein Teil davon zumindest 😉

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Heimfahrt

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Kleine Geschichte dazu am Rande: Der Jakobiweiher befindet sich in einer Ecke Frankurts, die ich selten bis nie frequentiere. Eigentlich ist es schon fast Neu Isenburg.
Während ich also die Pilzchen fotografierend im Dickicht herumkrieche, drehe ich mich kurz entspannenderweise herum, da rennt doch glatt mein Nachbar an mir vorbei! „Ja, Andi, servus, das gibt’s ja nicht!“, und er im Vorbeiflitzen knapp „Wendepunkt!“ gebrüllt, und -wusch- weg war er.
HAAA!
Ein paar Tage später erklärte er mir, dass das seine Trainingsstrecke sei – er läuft Marathon – die er alle zwei Woche abrennt, und der von ihm besagte Wendepunkt sei… ja, der Wendepunkt 😉
(Die Fußgängerroute laut google maps beträgt von mir zuhause bis zum Jacobiweiher 12,7 km. Einfach…)

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Saure-Gurken-Zeit

•22. September 2013 • 10 Kommentare

Natürlich ist es einfacher, in den Supermarkt oder Discounter (ich hassse dieses Wort…) zu gehen und sich mit Eingemachtem für lau einzudecken. Selbst einmachen kann aber zu einer recht interessanten Erfahrung werden, wenn bestimmte Grundvoraussetzungen geschaffen sind: Ein eigener Garten und das Vorhandensein gewisser Gerätschaften.

Okay, einen eigenen Garten habe ich nicht, und auch über die oben genannten Gerätschaften verfügte ich nicht. Meine Schwiegermama kann beides ihr Eigen nennen. Den Garten will sie zwar noch behalten, aber sie ist froh, jetzt etwas mehr Platz im Keller zu haben 😉

Im letzten Jahr versuchte ich also erstmals, in die Fußstapfen unserer Mütter und Großmütter zu treten, und ich erkannte: Es ist mühselig und zeitaufwändig. ABER: Das GEschmackserlebnis ist es allemal wert!
Zum einen.
Zum anderen weiß man, was drin ist. Und man erkennt, das vieles nicht drin sein muss, um die Geschichte haltbar zu machen. Was wir hier haben, ist Bio im ursprünglichsten Sinne des Wortes. Als „Bio“ noch kein Modewort bzw. teurer Umstand war, sondern schlicht und ergreifend selbstverständlich.

Wie auch immer.

Ich weiß genau, dass ich auch nächstes Jahr wieder stöhnen werde, wenn der August die Einmachsaison einläutet. Ich weiß aber auch, dass ich spätestens im Winter weiß, warum ich mir die Mühe mache 😉

Grundzutaten. Ein Teil davon zumindest.

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Höchste Priorität: Absolute Sauberkeit, bis hin zur Sterilität.
(Dieses Wort gibt es tatsächlich!)

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Die festen Zutaten sind im Glas, jetzt kommt noch die Flüssigkeit hinzu. Kleckern sollte man vermeiden, dafür gibt es spezielle Einfülltrichter. Den ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht hatte. In diesem Falle heißt das: Nach dem Einfüllen der Zutaten nochmal alle Ränder säubern. Mühseilg…

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Nach dem Einkochen sieht das Ganze dann so aus 🙂

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Wie die Gurken heuer schmecken, weiß ich noch nicht, sie ziehen erst (…) seit vier Wochen. Zwei Wochen gebe ich ihnen noch…

Erholungsgebiet

•4. August 2013 • 6 Kommentare

Balkonia ersetzt zwar nicht wirklich den Jahresurlaub, aber ein täglicher Kurz-Trip für die Seele ist allemal  drin 😉

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Nicht die besten Bilder, aber im Vergleich zu meinem überwiegend genutzten 250er Zoom ist die Makro-Linse bei Aufnahmen dieser Art die eindeutig bessere Wahl 😉

Urlaub: Tag 21

•15. Juli 2013 • 10 Kommentare

Der letzte Urlaubstag führte uns in Schwiegermamas Kleingarten.
Mal wieder.
Zugegeben: An manchen Tagen muss man mich regelrecht in den Garten prügeln und nicht selten bleibe ich wirklich lieber zuhause. Dann wieder gibt es Tage, wo es passt. Die folgenden Bilder sind das Resultat eines solchen 😉

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Urlaub: Tag 18

•10. Juli 2013 • 8 Kommentare

Ein Nachmittag in Rüdesheim. Der Ausflug  wäre um ein Haar sprichwörtlich ins Wasser gefallen, denn während der Fahrt dorthin goss es in Strömen, so dass wir schon überlegt hatten, umzukehren. Gut, dass wir es nicht getan haben 😉

Rüdesheim ist bekannt für guten Wein, tolle Landschaften, die Drosselgasse und einiges mehr. Ein Foltermuseum dürfte daher ziemlich überraschend daherkommen…

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Ich habe mir vorgenommen, mich der Sache bei unserem nächsten Besuch anzunehmen 😉

Wie jeden guten (…) Touristen führte uns unser Weg natürlich auch hinauf zum Niederwalddenkmal. Wir sind zwar gut zu Fuß, aber wenn schon mal ’ne Seilbahn vor der Tür hängt…

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Oben angekommen genossen wir zunächst mal die tolle Aussicht.

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Wie Ihr seht, war der Wettergott inzwischen mit uns 😉

Einen Tempel gibt es auch dort oben, den sogenannten Niederwaldtempel. Mit dessen Geschichte kann ich leider nicht dienen (wahrscheinlich habe ich das Schild nicht gesehen…), aber nett anzuschauen ist er schon, oder?

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Leider ließen sich nicht alle Touris aus dem Bild entfernen…

Ein Blick nach oben mit dem Dach des Tempels über dem Kopf

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Wenige Schritte entfernt dann das eigentliche Ziel unseres Ausflugs – das Niederwalddenkmal. Insgesamt ist es so gewaltig, dass ich mit der Seilbahn wieder zurück ins Tal gemusst hätte, um es komplett auf die Linse zu kriegen. Okay, Spaß beiseite, aber es ist wirklich riesig. Abgesehen davon steht es auf einem nicht minder riesigen Podest, und da ich weder über ein Tilt-und-Shift-Objektiv verfüge noch über ein Programm, das meinen Anforderungen in diesem Fall (vom Boden aus, wohlgemerkt) genügt hätte (sofern das überhaupt möglich gewesen wäre), habe ich mich auf die einzelnen Protagonisten beschränkt. Da wäre zunächst mal die Hauptdarstellerin Germania…

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… mit ihrem Schwert

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Flankiert wird die Germania von zwei Allegorien, wie wikipedia die Nebendarsteller nennt. Die Allegorie des Krieges fand ich eher uninteressant, (ohne zu diesem Zeitpunkt gewusst zu haben, dass es sich um eine Kriegsdarstellung handelt), also habe ich sie – im wahrsten Sinne des Wortes – links liegen gelassen, zumal das Licht sie auch nicht wirklich vorteilhaft aussehen ließ.
Naja.
Krieg sieht nie vorteilhaft aus, nicht wahr?
Wie auch immer, der Engel zu Germanias Rechten fand auf Anhieb meine Sympathien, und zwar alle. Beginnen wir also mit der Totalen…

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… um nun mit ein paar Portraits fortzufahren.

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Ist sie nicht bildschön?
Übrigens stellt der Engel den Frieden dar. Kein Wunder also, dass ich mich sofort in ihn verliebt habe 😉

Das Lavendelmeer vor dem Niederwalddenkmal…

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… und ein ganz offensichtlich durstiger Geselle…

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… der seinen Platz auf dem Plastikbecher freiwillig nicht hatte räumen wollen.

Jetziger Zeitpunkt (bei Erstellung dieses Blogbeitrags): 2:30 Uhr. Seit ungefähr zehn Minuten kreist genau so einer (oder zumindest ein ähnliches Exemplar, ich sehe ihn ja nicht, da Nacht ist) über unserem Haus.

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Nein, ich weiß nicht, was für ein Schloss das ist, vielleicht ist es auch nur eine Kirche…

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Zum Abschluss noch die kleine Info beim und über das Niederwalddenkmal

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Es ist jetzt 2:55 Uhr und der Heli kreist immer noch. Na denn, Gute Nacht…

Urlaub: Tag 16

•1. Juli 2013 • 2 Kommentare

Eine der angenehmsten Urlaubsüberraschungen war Dead Can Dance. Die Band selbst war mir kein Begriff, aber durch den Berliner Musiker Klaus Schulze, mit dem deren Sängerin Lisa Gerrard einige Projekte gemacht hatte und den meine bessere Hälfte seit mehr als 20 Jahren verehrt, kannte ich ihre unverwechselbare und definitiv Gänsehaut erzeugende Stimme. (Wer will, kann sich hier eine kleine Kostprobe genehmigen, ab ca. 2:30 min.)
Bei Dead Can Dance, die Lisa Gerrard und Brendan Perry bereits Anfang der 80er Jahre gegründet haben, teilt die Australierin sich den Gesang mit ebendiesem Perry, weshalb meinem Schatzi die Entscheidung, die Band live zu sehen, so schwer gefallen ist.
Es war ein ewiges Hin und Her.
Eine Woche vor dem Konzert war ich es schließlich leid und schlug vor, es davon abhängig zu machen, ob es noch Karten gab oder nicht. Er war einverstanden. Bis auf wenige Tickets war die Jahrhunderthalle ausverkauft. Wir nahmen zwei davon. Und wir haben es nicht bereut 😉
(Hier zwei Hörproben, die nichts mit Klaus Schulze gemein haben: Agape und Sanvean.)

Brendan Perry, Lisa Gerrard

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Lisa Gerrard, David Kuckherman

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David Kuckherman, Brendan Perry, Astrid Williamson

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Brendan Perry

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Astrid Williamson

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David Kuckherman

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Übrigens besingt Frau Gerrard – neben ihren eigenen Soloprojekten – auch gerne mal den einen oder anderen Soundtrack, z.B. den des „Gladiator“, „Heat”, „Tränen der Sonne”, „Whale Rider“ und „Mission Impossible II”, um nur einige zu nennen.

PS: Wer alle 29 Bilder vom Dead Can Dance – Konzert sehen möchte – unter anderem ungeschnitten und in höherer Auflösung – kann dies gerne hier tun.

Urlaub: Tag 13

•25. Juni 2013 • 6 Kommentare

Tag 2 unseres Kurztripps nach Heidelberg wollten wir dann – natürlich – das Heidelberger Schloss sehen. Vom Hotel bis zur Zahnradbahn, die uns dort hinauf führen würde, betrug der Fußweg ca. 20-30 Minuten. Die wir gerne in Kauf nahmen, denn schließlich sind wir nicht hierher gekommen, um uns mit einem fahrbaren Untersatz, ganz gleich, welcher Art, durch die Gegend kutschieren zu lassen 😉

Öh… was?

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Ein Stück Weg auf linken Seite des Neckar

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Am frühen Nachmittag hatten wir die Bergbahn zum Schloss erreicht. Leider hatte jemand vergessen, uns zu sagen, dass Samstag war, mit anderen Worten: zahllose Besucher hatten ebenfalls vor, das Schloss per Zahnradbahn zu besichtigen.
Wir hatten die Wahl: anstellen, was uns locker eine Dreiviertelstunde – mindestens! – unserer kostbaren Zeit gekostet hätte, oder laufen. Ein Blick nach oben zeigte uns, dass der Weg zwar nicht sehr weit war (315 Stufen genaugenommen, wenn wir die Treppe gewählt hätten), aber ziemlich steil, wie Ihr anhand des nächsten Bildes sehen könnt.

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Mein Herzlichster Dank geht an dieser Stelle an meine beiden Models Frank & Anke 🙂

Anstrengend war der Marsch nach oben, der Ausblick jedoch lohnenswert.

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Seht Ihr die Rauchwolke links des Waldes? Das war ein Brand in Ludwigshafen…

Eine Ecke, die niemanden sonst interessierte.

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Bilder wie diese – es ist das verkleinerte, aber sonst unbearbeitete Original – landen bei mir in aller Regel sofort in der Tonne.

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Allerdings mochte ich das alte Gemäuer, also habe ich ein bisschen herumgespielt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

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Erfahrene Heidelberg-Besucher dürften wissen, worum es sich bei dem Großen Fass handelt, und natürlich ist es ein beliebtes Motiv für das Urlaubsalbum. Für mein persönliches fotografisches Verständnis aber leider auch hier zu viele Leute, zu viel Gewusel. Obenauf hatte ich allerdings Glück. Okay, auf diesem Bild deutet nichts auf ein Riesenfass hin, aber hey – wen interessiert’s? 🙂

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Hier habe ich übrigens auch ein bisschen herum manipuliert…

Das Apothekenmuseum im Heidelberger Schloss. Leider auch hier totale Besucherüberflutung, daher nur ein einziger Schuss.

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Öh… was?

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😉