Januar

Ich bin ich (Selbstportrait)

Wenn es darum geht, etwas über mich selbst zu erzählen, verfalle ich gewöhnlich in dumpfes Schweigen, ich meine – ‚Ich bin ich‘. Wo soll man da anfangen? Was erzählen?

Soll ich Euch erzählen, was ich mag oder nicht mag, ob ich faul oder fleißig, extrovertiert oder introvertiert bin, einer geregelten Arbeit nachgehe oder Hartz IV bekomme?
Oder geht es dabei um Stärken, Schwächen, Macken, Gewohnheiten?
Und was ist mit Wünschen und Träumen – definiert man sich als Mensch – ‚Ich bin ich‘ – nicht eher darüber?

Da mich also allein schon der Titel in tiefste Grübeleien versinken lässt und ich es nicht riskieren will, meinen Beitrag zum Thema wieder komplett umzustoßen und ganz von vorne anzufangen, weil ich es vielleicht doch lieber anders angehen würde – denn je nach Blickwinkel entstünde daraus ja eine komplett andere Bilderserie – falle ich besser zurück in dumpfes Schweigen und lasse das Ergebnis sprechen 🙂

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16 Antworten to “Januar”

  1. Das erste Bild mit der Zigarette finde ich top! Sehr interessanter Bildaufbau und Fokus. Schön wärs noch gewesen wenn man hinten statt Wand weiter einfach Tisch gehabt hätte oder die Zigarette noch am qualmen gewesen wäre oder so.

    Der Point.

    • Vielen Dank erst mal für Dein Interesse, Point *freu*

      2 Dinge, die gegen den Tisch sprechen:
      1. Die Beleuchtung. Die ist in der Küche einfach interessanter.
      2. Die graue Arbeitsfläche passte besser zum ursprünglich in Farbe geplanten ‚Schuss‘.

      Man sieht es leider nicht so gut, aber die Zigarette qualmt leise, kuck mal genauer hin 😉
      Ich rauche zwar, aber Zigarettenqualm in der Wohnung mag ich nicht, deshalb musste dieser eine Schuss genügen 🙂

  2. *winke
    (geiles Foto mit der Zigarette!)
    LG, Sandra

  3. Schönen Dank, Sandra! *freu*

  4. Genial, das Bild mit der Zigarette – und auch sonst: mich hast Du schonmal neugierig auf mehr gemacht! Lg, Sayuri

  5. 😀 Du und ein Teil Deiner Genüsse, Bedürfnisse und Gewohnheiten. Da merkt man, dass es gar nicht so einfach ist, dieses Thema in Bildern auszudrücken. Ich finde übrigens gerade die Tisch-Wand-Linie hinten im Bild gut, ohne wäre es zu gestellt rübergekommen, so gibt’s dem Bildhintergrund noch einen kleinen Schwung, ohne aufdringlich oder störend zu sein, da in Unschärfe. Das zweite – Deine Erscheinung – zeigt mir in dieser Reihe am meisten von dem, wer Du bist und das dritte immerhin das Teil, durch dessen Benutzung mir der größte Teil an Informationen darüber zufließt, wer Du für mich innerlich/charkterlich bist.

    • Vielen Dank für die ‚Analyse‘, meine Liebe 🙂 Nein, es ist wiklich nicht so leicht, wie es anfangs ausgesehen hat, wenn man sich’s mal genauer überlegt. Die Dinge, die man ablichtet, machen nicht uns, den Menschen aus, es sind in den meisten Fällen einfach nur Dinge. Aber grundlegend bleibt doch die Frage: Wer oder was bin ich eigentlich? Im Vorfeld war das schon ein ganz schöner Kampf, das kann ich Dir sagen, ich hatte Ideen über Ideen, aber alle wieder verworfen, weil es nicht den Punkt traf. Und warum nicht? Weil ich im Grunde genommen gar nicht weiß, wer oder was ich bin! Schöne Erkenntnis, damit können wir jetzt arbeiten *lach*

      Auch, nachdem ich diese Collage schon längst auf der Site hatte, grübelte ich noch darüber nach und kam zu dem Schluss:
      Das, was wir wirklich sind, kann man nicht photografieren, weil es unsichtbar ist. Wenn wir es schaffen, dieses Unsichtbare photografisch umzusetzen – was dann ja nur in Metaphern funktioniert – wäre das super! Setzt aber voraus, dass wir wissen, wer oder was wir sind 😉

  6. hallihallo!
    genau das wollte ich mit diesem ersten thema bewirken – nachdenken und grübeln, wie man es denn jetzt umsetzen könnte (= der titel kann alles beinhalten und je nachdem wie man es umsetzt sagt es natürlich acuh schon etwas über die person aus und das gefällt mir (=
    schön gemacht, besonders das erste bild finde ich sehr gelungen!

    liebe grüße,
    paleica

    • Hallo Paleica,

      verdammt noch eins, das haste auch gründlich geschafft, siehe oben Antwort zu Colognelia’s Kommentar *lol*
      Jetzt warte ich natürlich ungeduldig auf das Februar-Thema, das macht wirklich richtig Spaß 🙂 In der Zwischenzeit werde ich weiter darüber nachgrübeln, wer ich bin *lach*
      Danke, Paleica!

  7. Finde Deine Umsetzung zum Thema wirklich gut, Bild eins ist auch mein Favorit, besonders der Farbpunkt der Zigarettenglut gestaltet hier richtig gut. Auch der Bildaufbau mit der gezielten Schaerfesetzung kommt besten. Tastatur und Self rahmen das Ganze kreativ ein.

    saludos Ruediger

  8. Nach Deinem Kommentar bei mir (danke) war ich natürlich neugierig, obwohl männlich, und stöberte hier ein wenig viel herum … was soll ich sagen *grübel* Ich versuche es einmal so: Fotoblogs finde ich eigentlich selten spektakulär, da ich ein Mann des Wortes bin; obwohl ich auch Bilder sehr mag und derzeit wieder verstärkt versuche, selbst welche zu fotografieren knipsen. Dieses Blog ist aber toll, denn es verbindet Wort und Bild auf eine Weise, die ich so (gut) noch nicht gesehen und gelesen habe. Chapeau! Jetzt hast Du mich (als Leser nur, keine Sorge 😉 also an der Backe …

  9. Ach, komm schon, Du Schmeichler… 🙂
    Ich danke Dir sehr herzlich für dieses schöne Kompliment! Darauf erst mal’nen Senseo und ’ne Kippe *lach*

    Dass Du ein Mann des Wortes bist, habe ich Deinem Beitrag ‚Das geht mir tierisch auf den Keks…‘ bereits entnommen. Hmmm…. ich überlege immer noch, ob ich Deine Meinung zu Robbie Williams kommentieren soll… 😉

    „Jetzt hast Du mich (als Leser nur, keine Sorge 😉 also an der Backe …“

    Immer gerne! Ich blogge zwar nicht so exzessiv wie Du, aber ich hoffe, Du schaust trotzdem dann und wann mal rein 🙂

  10. Wenn Du in meinem Blog noch ein wenig mehr liest wirst Du feststellen, dass ich mit Sicherheit kein Schmeichler bin! Wenn ich aber mal „komplementiere“, dann eben richtig 😉
    Deine Meinung zu „Robbie“ ist willkommen – ich hoffe, Du bist bei Antworten nicht sensibel 🙂

    • Ja, das ist mir bei Herrn Williams bereits aufgefallen 😉
      Und da Du mich ja jetzt vorgewarnt hast, kann ich mich schon mal drauf einstellen 😉

      Übrigens – Sorry für den üblen Faux Pás eben in Deinem Blog, ich wußte nicht, dass wenn man einen YouTube-Link postet, gleich das ganze Video eingebunden wird…

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