März

Perspektive (liegt im Auge des Betrachters)

„Zeigt mir irgendetwas aus EUREM Blickwinkel, eine Sache, verschieden beleuchtet, mehrere Dinge aus der gleichen Perspektive, von oben (Vogelperspektive), von unten (Froschperspektive), schräg, quer, schief, was ihr wollt, oder zeigt etwas, wie ihr es seht. Eure Perspektiven für die Zukunft (ein Blick nach vorn), eure Perspektive auf die Vergangenheit (ein Blick zurück)… Von banal bis tiefgründig, es ist ALLES erlaubt!“

Hier reizte mich vor allem anderen die Darstellung der Zukunftsperspektive. Und zwar eine ziemlich düstere, die ich im Geiste schon vor mir sah, kaum dass ich Paleica’s Text fertig gelesen hatte. Leider mangelte es an Zeit seitens einer guten Freundin, ohne die es nicht gegangen wäre, und der passenden Location.

Parallel zu dieser Zukunftsvision fand ich, dass auch das banale durchaus seine Berechtigung hat, z.B. liebe ich Bänke…
Wie banal kann eine Bank sein? Man setzt sich drauf, ruht sich aus und geht wieder. Oft steht ein nicht minder banaler Papierkorb daneben, der das banale Bild in höchst banaler Weise stört. Also, doch nicht so banal, denn diese Dinger sind im Boden verankert und lassen sich nicht eben mal banal zur Seite schieben. Und einen Papierkorb mittels Photoeditor rauszuretuschieren, ist wahrlich alles andere als banal…
Nun will ich Euch nicht mit der mir eigenen Philosophie von Parkbänken und Banalitäten langweilen, aber Fakt ist, diese ‚Ruhestätten‘ üben eine unerklärliche Anziehung auf mich aus. Und deshalb wollte ich sie auch unbedingt mit dabei haben. Doch dann kam alles anders…

Bild / Collage 1

Während ich bei gemeinsamen Spaziergängen mit meinem Göttergatten ausschweifend mit meinem Canon-Baby zu hantieren pflege, kümmert er sich um sein Samsung-Baby, das recht passable Aufnahmen macht, wenn man bedenkt, dass er sich ganz gewiss nicht für einen begnadeten Fotografen hält, sondern nur die Zeit totschlägt, weil ich immer so lange brauche… *g* Es ist eine wahre Freude zu sehen, wie er sich dennoch an einem Motiv festbeißen kann und darüber vergesse ich nicht selten mein eigenes, und halte drauf, um ihm diese Augenblicke später am Rechner zu präsentieren 🙂

Auf diese Weise entstand Collage 1 zum Thema

Rechts das Ergebnis der Samsung, links die Entstehungsgeschichte, denn so dicht kann ich mit meinem Riesenbaby nicht rangehen, wenn’s was werden soll.

Und was ist daran jetzt so besonders?

Nichts, wenn man die Bilder einzeln betrachtet. Aber zusammen ergeben sie ein Ganzes. Das eine würde ohne das andere nicht funktionieren. Erst die Kombination aus beiden macht die Geschichte interessant. Finde ich jedenfalls…

Bild / Collage 2…

Zur Großansicht bitte aufs Bild klicken, denn in dieser hier sieht man nicht so recht, worauf es – zumindest bei Bild 1 – ankommt

… ist vom letzten Sommer und war ebensowenig geplant. Ich stieß beim (Aus-) sortieren meiner Bilder darauf und erinnere mich noch lebhaft an die mich ereilende Gänsehaut, als ich – erst zuhause am Rechner – die große Spinne im Hintergrund entdeckt habe, die den Anschein erweckt, als liege sie einer dunklen Bedrohung gleich auf der Lauer.

MUAH!

Wisst Ihr, Spinnen finde ich nicht gerade possierlich und es ist mir schleierhaft, dass mir die Anwesenheit dieses Exemplars nicht sofort aufgefallen ist. Wahrscheinlich war ich zu sehr auf das Mini-Spinnchen im Vordergrund fixiert.
Wie die veränderte Perspektive – in diesem Fall der Schwerpunkt erst auf der kleinen, dann (eher unbewußt) auf der großen Spinne – doch die Aussage eines Bildes verändern kann 😉

Bild 3…

… verdanke ich ebenfalls meinem Schatzi, und der einzige Grund, warum es überhaupt entstand war, dass es sich hier um eine Bank handelte. Meine Schwäche für diese Sitzgelegenheiten kennt Ihr inzwischen 🙂
Ihr kennt aber sicher auch diese witzigen und allseits beliebten Es-gibt-immer-einen-Idiot-der-dir-das-Bild-versaut-Aufnahmen, richtig? Beispiel siehe unten.

Nun liegt es mir fern, diesen niedlichen Seehund in der Ecke rechts einen Idioten zu nennen und noch ferner liegt es mir, meinen Göttergatten als solchen zu bezeichnen. Mitnichten!
Mit dem betont auffällig unauffälligen Einschleichen in den Blickpunkt meines Motivs wollte er sich – wie er es immer wieder gerne tut – einfach nur mal wieder einen Spaß erlauben: Es gibt immer einen… 😀

Die interessante Perspektive im Sinne einer optischen Täuschung fiel mir – wie so oft – erst sehr viel später auf. Deshalb gibt es auch leider kein Vergleichsfoto, das Euch zeigt, dass diese Bank nicht halb so groß ist, wie sie scheint 😉

Fazit: Gestecktes Ziel wieder nicht erreicht. Aber wenn man bedenkt, dass mir diesmal der Zufall mehr als ein mal zu Hilfe kam, bin ich doch recht zufrieden mit dem Ergebnis…

PS: Was die Parkbänke angeht – mit denen bin ich noch nicht fertig… *lach*

Anmerkung Bild Pinguine/Seehund: Es ist eins jener Bilder, die im Internet kursieren, will sagen – ich habe keine Ahnung, wer der/die Urheber/in ist…

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6 Antworten to “März”

  1. die bilder gefallen mir jedenfalls, ganz besonders die blätter. da hast du einiges schönes zusammgesammelt und ich hoffe, es hat auch spaß gemacht (=

  2. Es hat SEHR viel Spaß gemacht, paleica, Danke, und deshalb bin ich schon sehr gespannt auf das April-Thema – morgen! *freu*

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