Sonntagsspaziergang

Da ich schon seit Ewigkeiten keine Libellen mehr abgelichtet habe, sollte es an jenem Sonntag der Jacobiweiher sein. Laut wikipedia ist Selbiger mit sechs Hektar Wasserfläche das größte Stillgewässer der Stadt, welches im Frankfurter Stadtwald auf dem Gebiet des südmainischen Stadtteils Sachsenhausen liegt.“

Wie auch immer.

Der Himmel war größtenteils bewölkt und die Ufer unpassierbar. Mit anderen Worten: Das eine oder andere Libellchen habe ich hier und da nur von weitem übers Wasser schwirren sehen.

Sei’s drum.

Es gibt ja auch noch andere Motive. Die aber nicht wirklich dicht gesät waren… 😉

Jene welche waren definitiv dicht gesät 😉

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Ich wundere mich, dass diese Bilder überhaupt was geworden sind, denn das war schon eine gar düstere Ecke.

Öööh…

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Die Mörderbrunnenschneise heißt so, weil dort eine Fee den Mörder ihres Liebsten erwürgt haben soll. Sagt eine Sage. Und frankfurt.de 😉

Ist die nicht schön bunt?

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Sachsenhäuser Warte, Raucherraum

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Den „Marktfrischen Feldsalat mit feinem Sherrydressing, Sonnenblumenkernen, Parmesan und frischer Baguette“ kann ich sowas von empfehlen! (Nebenbei bemerkt: die Sonneblumenkerne darauf sind geröstet.)

Die Binding-Brauerei in Frankfurt Sachsenhausen. Ein Teil davon zumindest 😉

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Heimfahrt

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Kleine Geschichte dazu am Rande: Der Jakobiweiher befindet sich in einer Ecke Frankurts, die ich selten bis nie frequentiere. Eigentlich ist es schon fast Neu Isenburg.
Während ich also die Pilzchen fotografierend im Dickicht herumkrieche, drehe ich mich kurz entspannenderweise herum, da rennt doch glatt mein Nachbar an mir vorbei! „Ja, Andi, servus, das gibt’s ja nicht!“, und er im Vorbeiflitzen knapp „Wendepunkt!“ gebrüllt, und -wusch- weg war er.
HAAA!
Ein paar Tage später erklärte er mir, dass das seine Trainingsstrecke sei – er läuft Marathon – die er alle zwei Woche abrennt, und der von ihm besagte Wendepunkt sei… ja, der Wendepunkt 😉
(Die Fußgängerroute laut google maps beträgt von mir zuhause bis zum Jacobiweiher 12,7 km. Einfach…)

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~ von PeM - 2. Oktober 2013.

10 Antworten to “Sonntagsspaziergang”

  1. Das ist ja wieder mal ein interessantes Potpourri an Bildern! Die Pilze sind gut getroffen, sehen aus wie im Märchen, was zu der Geschichte um den unheimlichen Wegenamen passt. Ganz urig sieht es ja in dem Restaurant aus! Das Brauereibild ist auch interessant! Das hübsche bunte Federvieh würde ich als weibliche Mandarinente ansehen.

    • Meinen herzlichsten Dank, Süße *freu*

      Märchenpilze, oh, wie schön… das gefällt mir 🙂

      Das Restaurant ist superschön, im Sommer ganz toll zum Draußen sitzen, schade, dass es so wolkig war an diesem Tag.

      Eigentlich hätte es dazu auch eine Geschichte zu erzählen gegeben, hm… In Kürze vielleicht: Wir wussten nicht, dass es ein Raucherraum ist, als wir wegen der Wespen reingegangen sind. Die Servierin sagte nur, dass ich die Zigarette, die ich erst fertig rauchen wollte, auch drin rauchen kann. Später kamen dann noch Gäste und als ich mir eine Zigarette ansteckte, tippt mir die Dame des Tisches auf die Schulter und fragt ganz perplex: „Darf ich fragen, warum Sie rauchen?“ Ich: „Weil es mir erlaubt wurde?“
      Sie ein „das ist doch unglaublich“ murmelnd in den Hauptraum gerauscht, um sich zu beschweren, kam dann mit der Servierin im Schlepptau zurück, die auf ein Schld an der Tür deutete, dass ich auch nicht gesehen hatte: „Raucher“.
      Oups!
      Die Dame hat sich dann aber in aller Form bei mir entschuldigt 😉

      Ach, und was das Entchen betrifft (Danke übrigens für die Bestimmung 😉 ): Leider fiel das Licht nur hinter dem blöden Halm so schön auf ihr Federkleidchen. Tja, da nimmt man halt auch mal so eine Störung in Kauf, ne 😉

  2. War es zwar ein Ausflug in die Natur, so gefällt mir das Bild vom U-Bahnsteig dennoch am besten.

  3. Die Pilzfamilie hätte mich wohl einen halben Tag lang erdulden müssen, auf dem Bauche liegend, staunend. Wunderbare Szene speielen sich da ab. Mir gefällt das Spiel mit der Unschärfe sehr.
    Einen schönen Tag noch.

    • Wenn es nicht so düster gewesen wäre um die Pilzfamilie herum, hätte ich es auch noch länger ausgehalten. Unglaubich viele waren das auf und um den vermorschten Baumstamm herum. Eine wirkliche Pracht, die die Natur hier aufgeboten hat 🙂

      Dankeschön, Roland!

      PS: Du, das mit dem auf dem Bauch liegen hättest Du Dir vielleicht zweimal überlegt, wenn Du den Boden gesehen hättest 😉 Aber meine Jeans hat an den Knien/Schienbein auch ein paar nette Spuren zurückbehalten 🙂

  4. Die Pilzbilder sind ausgesprochen gut geworden. Mein Kompliment.
    Was für schöne Ausflugsziele ihr um Frankfurt herum habt. Das Lokal sieht auch richtig einladend aus. Mörderbrunnenschneise kingt ja wirklich gruselig 🙂

    • Dankeschön, liebe Ute 🙂

      Jede Stadt hat ihre schönen Seiten. Und FRankfurt wahrscheinlich noch einige mehr, von denen ich nicht einmal etwas ahne 😉

  5. die pilze sind wunderschön gelungen!

Kommentar

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