Saure-Gurken-Zeit

Natürlich ist es einfacher, in den Supermarkt oder Discounter (ich hassse dieses Wort…) zu gehen und sich mit Eingemachtem für lau einzudecken. Selbst einmachen kann aber zu einer recht interessanten Erfahrung werden, wenn bestimmte Grundvoraussetzungen geschaffen sind: Ein eigener Garten und das Vorhandensein gewisser Gerätschaften.

Okay, einen eigenen Garten habe ich nicht, und auch über die oben genannten Gerätschaften verfügte ich nicht. Meine Schwiegermama kann beides ihr Eigen nennen. Den Garten will sie zwar noch behalten, aber sie ist froh, jetzt etwas mehr Platz im Keller zu haben 😉

Im letzten Jahr versuchte ich also erstmals, in die Fußstapfen unserer Mütter und Großmütter zu treten, und ich erkannte: Es ist mühselig und zeitaufwändig. ABER: Das GEschmackserlebnis ist es allemal wert!
Zum einen.
Zum anderen weiß man, was drin ist. Und man erkennt, das vieles nicht drin sein muss, um die Geschichte haltbar zu machen. Was wir hier haben, ist Bio im ursprünglichsten Sinne des Wortes. Als „Bio“ noch kein Modewort bzw. teurer Umstand war, sondern schlicht und ergreifend selbstverständlich.

Wie auch immer.

Ich weiß genau, dass ich auch nächstes Jahr wieder stöhnen werde, wenn der August die Einmachsaison einläutet. Ich weiß aber auch, dass ich spätestens im Winter weiß, warum ich mir die Mühe mache 😉

Grundzutaten. Ein Teil davon zumindest.

2013-Aug-18-19

Höchste Priorität: Absolute Sauberkeit, bis hin zur Sterilität.
(Dieses Wort gibt es tatsächlich!)

2013-Aug-18-16

2013-Aug-18-20

Die festen Zutaten sind im Glas, jetzt kommt noch die Flüssigkeit hinzu. Kleckern sollte man vermeiden, dafür gibt es spezielle Einfülltrichter. Den ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht hatte. In diesem Falle heißt das: Nach dem Einfüllen der Zutaten nochmal alle Ränder säubern. Mühseilg…

2013-Aug-18-24

2013-Aug-18-25

Nach dem Einkochen sieht das Ganze dann so aus 🙂

2013-Sept-22-02

Wie die Gurken heuer schmecken, weiß ich noch nicht, sie ziehen erst (…) seit vier Wochen. Zwei Wochen gebe ich ihnen noch…

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~ von PeM - 22. September 2013.

10 Antworten to “Saure-Gurken-Zeit”

  1. Hmmm, das sieht lecker aus!

  2. Tolle Fotos und ein gutes DIY!

  3. Oh, welch wunder- und liebevoll gemachte Serie. Sorgfältiger Umgang mit den Materialien und würdevolles „Einmachen“ derselben in ein rechteckiges Gefängnis. 🙂 Ich mag deinen Blog-Post sehr gerne. Ich bin sicher, ich könnte dasselbe von den sauren Gurken sagen.

    • Ja, Hallo, freut mich sehr, Dich mal wieder zu lesen (obwohl ICH ja wohl eher die treulose Tomate bin…. *grmpf*)
      Aber ich bin jetzt etwas irritiert – Habakuk? War das schon immer Dein Alias?

      • Treulose Tomaten und saure Gurken. Passt doch wunderbar.

        Ach… Aliase… in einer virtuellen Welt verliere ich den Überblick, wer ich war, bin und werde. Ja, Habakuk ist schon seit sehr langer Zeit mein Photo-Board-Nickname. Aber auf meinem Blog bin ich ja weniger „aliasiert“. 🙂

        namaste,
        Roland

      • Na, dann war Habakuk wohl auch damals schon Dein Photo-Board-Nickname, ohne dass es mir aufgefallen wäre, denn ich kenne Dich nur als Roland.
        Wir haben hier also nicht nur Saure Gurken und Treulose Tomaten, sondern auch noch Blindfüchse, und zwar meine Wenigkeit… *g*

  4. Das kann einfach nur lecker sein und die Muehe hat sich bestimmt gelohnt. Wie war das noch, du bist was du isst….oder so 🙂

    saludos Rue

    • Ja, die Mühe hat sich zumindest schon mal bei der Roten Bete gelohnt, die Gurken sind noch unter Verschluss. Sozusagen 😉

      Vielen Dank, Ruediger! *freu*

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