Der Mythos von der Kirchturmspitze im Edersee

Bevor ich den oben genannten Mythos entzaubere, möchte ich Euch mein neues Baby vorstellen. Es ist acht Tage alt, wiegt 558 Gramm und hört auf den Namen Tokina.

Tokina ATX Pro SD 11-16 F2.8 (IF) DX, um genau zu sein. Tokina ist ein Weitwinkelobjektiv, manche bezeichnen es auch als Super-Weitwinkel, kurz SWW. Mir persönlich isses wurscht, ob mit oder ohne super. Aber super ist es auf jeden Fall, und genau das, was ich wollte. Das heißt – nicht ganz…

Da ich mit dem 18-200 mm Zoom von Sigma weniger gute Erfahrungen gemacht habe – kurz nach Ablauf der Garantie verabschiedete sich der Bildstabilisator, erhebliche Farbsäume bei langer Brennweite – mit dem darauffolgenden 55-250er Zoom von Canon, und dem 100er Makro aus demselben Hause dagegen sehr gute, wollte ich kein ‚artfremdes‘ Objektiv mehr. Was wahrscheinlich von ziemlicher Ignoranz, wenn nicht sogar, Dummheit, zeugt, aber: Never change a winning team, nicht wahr? Und eigentlich bin ich mit dem 18-55 Kit-Objektiv ja so weit zufrieden. Aber in der letzten Zeit schien mir bei meinen Landschaftsaufnahmen etwas zu fehlen. Ich wollte weite Himmel, eindrucksvolle Wolken. Landschaften, die ins Endlose zu driften scheinen, die einen – wie man so schön sagt – ‚ins Bild hineinziehen‘.
Abgesehen davon finde ich ungewöhnliche Perspektiven – in der Architektur, aber auch in Alltagssituationen – auch nicht uninteressant.

Das neue Objektiv sollte mein altes Standard ersetzen, aber bitte ein bisschen ‚weitwinkliger‘. Also begann ich, Testberichte zu wälzen. Und immer wieder stolperte ich dabei über den Namen ‚Tokina‘. Da das Tokina 12-24 / 4,0 ATX Pro DX zumindest einen Teil des 18-55er Standards abdeckt, überdachte ich meine Prinzipien neu und zog es in die engere Wahl, denn es lag in den Testurteilen weit vorne, mehr noch – es übertraf das Canon 10-20mm. Auch preislich.
Dann stieß ich auf das Tokina 11-16. Durchgängige Lichtstärke von 2,8, überall sensationelle Bewertungen. Bingo! Trotzdem wollte ich lieber noch eine Nacht drüber schlafen. 639 Euro sind ein guter Grund, sogar noch zwei oder drei Nächte drüber zu schlafen…
Nach knapp zwei Wochen hatte ich dann endlich ausgeschlafen und musste feststellen, dass das 11-16 plötzlich nicht mehr für 639 Euro angeboten wurde, sondern für 669. Ehrlich, es hat mich von Anfang an angekotzt, dass amazon ihre Plattform nicht mehr nur alleine nutzt…

Was folgte, war ein paar Tage Schmollen, gefolgt von einem telefonischen Rundgang durch Frankfurt’s autorisierte Canon-Händler, die ich mir schon Wochen vorher notiert hatte, weil meine Kamera mal so langsam ’ne Sensorreinigung benötigt. Beim zweiten Händler wurde ich fündig. „Ja, wir führen das Tokina 11-16, Kostenpunkt 642 Euro.“ Wir sehen uns dann heute nachmittag…

Die Odysee, die dann noch durch Frankfurt’s ‚MyZeil‘ folgte, weil der Polfilter nur noch 1 x da war, und zwar ein paar Meter weiter in eben dieser MyZeil-Filiale, erspare ich Euch lieber, nur soviel: Ich HASSE Konsumtempel dieser Art!

Der Edersee

Die Erkältung vom Wochenende davor noch nicht ganz auskuriert – Ihr erinnert Euch vielleicht, ‚Kölner Lichter‚ – ignorierte ich den beginnenden Husten, weil ich so gut wie nie Husten habe, wenn ich erkältet bin, und freute mich mit meinem neuen Baby im Gepäck auf den Samstag – mit Freunden sollte es zur Edertalsperre/Edersee gehen. Das ideale Testmotiv, oder?
Nicht minder spannend die Tatsache, dass der Edersee zur Zeit nicht einen Tropfen Wasser führen soll. Und es soll diesmal nicht nur die sonst bei Niedrigwasser herausragende Kirchturmspitze zu sehen sein, sondern die ganze Kirche! Und das wäre das letzte Mal vor hundert Jahren (oder so) der Fall gewesen. BOAH! Nix wie hin!

Von der Kirchturmspitze, geschweige denn, der ganzen Kirche, haben wir nicht einen Stein gesehen. Doch es war in der Tat eindrucksvoll, geradezu unheimlich, das beinahe durchweg ausgetrocknete Wasserbett zu durchschreiten – wenn ich daran denke, wie viele Meter an Wassermassen sich bei normalem Wasserstand über uns erschlossen hätten, wird mir jetzt noch schwummrig. Aber mensch, jeder, wirklich JEDER spricht von dieser Kirchturmspitze, wenn das Thema Edersee aufkommt, warum zum Geier, finde ich dann nicht mal Fotos davon im Internet? Müsste das nicht ein gefundenes Fressen für jeden Fotograf sein?

Die Lösung hat mich umgehauen – es gibt gar keine Kirchturmspitze, die bei niedrigem Wasserstand aus dem See ragt. Und abgesehen davon, betrifft die fehlende Füllung auch nur den hinteren Teil des Edersees – oder den vorderen, jenachdem – nämlich den bei Vöhl, wo auch die Jugendherberge ist.

Wie sich das Gerücht von der Kirchturmspitze jedoch über all die Jahre halten konnte, ist mir schleierhaft, auch wenn ederseeruinen.de beweist, dass es sehr wohl eine Kirche gegeben hat. Die wurde aber im Zuge der Bauarbeiten an der Edertalsperre (1908-1914) und der daraus folgernden Umsiedlung von Asel, Berich und Bringhausen abgerissen. Lediglich eine Mauer blieb stehen. Die aber später wegen Einsturzgefahr auch noch weggesprengt wurde.

Die Aseler Brücke – sonst in den Tiefen des Edersees begraben –  war die einzige der drei Ederbrücken, die während des Baus der Edertalsperre nicht gesprengt wurde

Die Aseler Brücke war das letzte Mal im Jahre 2003 zu sehen, also auch nicht vor hundert Jahren, wie mir berichtet wurde, was bedeutet haben würde, dass sie bei der Inbetriebnahme der Talsperre das letzte Mal zu sehen gewesen wäre. Und ich hatte mich noch gewundert, warum sie nach knapp hundert Jahren unter Wasser noch so verdammt gut in Schuss war. Kunststück, sie wird regelmäßig restauriert…

Tja. Wieder was dazugelernt. Und nicht nur das – nach diesem lehrreichen Wochenende hat mir mein Husten erst so richtig eins auf die Mütze gegeben, frei nach dem Motto: dich werde ich lehren, was es heißt, mich einfach so zu übergehen.
Tja. Wieder was dazugelernt…

Ein kleines Stück Edersee von der Talsperre aus geknipst. Auch hier ist der Wasserstand sonst höher, wie man sehr schön am rechten und ein bisschen auch am linken Ufer sehen kann.

Die Edertalsperre von der Mauer herab geknipst

Am Abend unseres Besuchs an der Edertalsperre sollte es im Zuge eines Fests an der Sperrmauer ein großes Feuerwerk geben. Aber da waren wir schon zu Hause…

Übrigens: Inzwischen ist das Tokina wieder für 639 Euro auf amazon erhältlich. Diesmal bei einem anderen Anbieter…

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~ von PeM - 24. Juli 2011.

36 Antworten to “Der Mythos von der Kirchturmspitze im Edersee”

  1. Herzlichen Glückwunsch zur Neuerwerbung. Ich nehme an, dass dein Baby bei den tollen Bildern bereits zum Einsatz kam, Toller Weitwinkel. Danke für die Aufklärung, was den Edersee betrifft. 🙂

  2. Ich meine, im Biggesee steht das Dorf noch. Aber den regnet es ja nun rappelvoll…. 😉

    • Ich weiß zwar nicht, welches der Biggesee ist, aber in der Nähe der Edertalsperre/Staumauer gibt es wohl noch die Ruinen von entweder Bringhausen oder Berich, der Bootsverleih bringt einen dorthin. Ferner muss es noch ein Model der Staumauer geben, Reste einer Brücke und die ‚Bericher‘ Hütte, Details darüber findet man auf ederseeruinen.de, wenn man die einzelnen Links über der Karte anklickt 🙂

  3. Klasse Fotos !!

  4. hallo meine liebe! ein weitwinkel würde mich auch reizen, aber das ist mir im moment einfach zu teuer. iregndwann wird es aber bestimmt ins equipment aufgenommen. mir geht es mit den ‚artfremden‘ objektiven ähnlich, ich möchte da auch gern bei nikon bleiben. aber testberichte lesen ist auf jeden fall eine gute idee. schön, dass du eine freude damit hast! und die bilder können sich auf jeden fall sehen lassen!

  5. Herzlichen Dank, Paleica!
    Der Erwerb des Tokina war keine leichte Entscheidung. 642 Euro sind viel Geld (ich glaube, das Canon 10-20 kostet sogar um 750, das war dann doch ZU viel…) und was sich oben so leicht liest, ist die gekürzte Version eines Prozess, der sich über mehrere Wochen erstreckte. Dafür blieb so manches andere auf der Strecke, man kann ja nicht alles haben. Habe mir die Pros und Cons aber wirklich gründlichst überlegt, und bereue es nicht 🙂

    • das ist ja auch das wichtigste (: man kann sich sowas ja gönnen wenn es einem wirklich viel freude macht, aber da muss dann wirklich alles stimmen. ich muss erstmal mit meinem equipment richtig umgehen lernen bis ich mir wieder etwas zur erweiterung kaufe. seufz.

      • Öh… was gäbe es denn bei DIR noch zu lernen? Okay, vielleicht ein bisschen weniger mit iPhone-Apps rumspielen… *lach* Das war ein Scherz! 🙂

      • haha =P es ist ja lieb dass du das so siehst, aber du hast ja keine ahnung… ich stoße ununterbrochen an meine grenzen was die technik angeht, ich hab an einstellungen und bildbearbeitung sooooviel zu lernen und sooo große defizite, da könnte ich sooooviel mehr rausholen ):

  6. Danke für die Bilder, aber auch für die Texte. Das Objektiv kommt doch schon sehr gut zum Einsatz und die Weite die sich dadurch entfaltet finde ich sehr erfrischend.
    cheers
    Roland

  7. Also ich mußte doch etwas schmunzeln, als ich Dein Posting über den Edersee gelesen habe. Das mit der Kirche ist wirklich nur eine „SAGE“, das die Spitze bei Vollmondnächten zu sehen ist. Ansonsten sind leider nur ein paar Steinhaufen noch von dem guten Stück übrig.
    Die Aseler Brücke ist fast jedes Jahr als erstes zu sehen und auch begehbar, also nicht das letzte Mal 2003. 2003 war das Model der Sperrmauer das letzte Mal zu sehen, denke wenn es sich so weiter entwickelt wird es diesen Sommer vielleicht auch mal wieder was.
    Mit dem Tokina liebäugele ich auch z. Z. sehr, aber mit der anderen Variante dem 12-24 mm.
    Übrigens der Abend mit dem Sperrmauerfest war richtig gut, sehr schöne Lichtshow die die Mauer beleuchte hat.

    Gruß aus dem Waldecker Land
    petra

    • Ach! Und dann auch noch in VOLLMONDNÄCHTEN! Hätte ich das gewußt, wäre ich wohl schon früher misstrauisch geworden, denn das klingt zwar schön, aber eine Spur ZU fantastisch 🙂

      Aseler Brücke: Also doch jährlich! Dann habe ich nicht gründlich genug geforscht. Ich bin auf eine Site gestoßen, auf der es hieß, die Brücke wird jährlich restauriert, und da dachte ich, „wie soll das denn gehen, wenn sie vor 8 Jahren das letzte Mal zu sehen war?“ Mein Fehler also. Ich lasse es trotzdem stehen, denn sonst müsste ich Deinen aufklärenden Kommentar löschen und das will ich nicht 🙂

      Das Tokina 12-24 mm, welches ich ja zuerst im Visier hatte, ist zwar billiger als das 11-16, aber es beginnt bei einer Lichtstärke von 4.0 und soll ‚Flares‘ bei Nacht- und Gegenlichtaufnahmen (Sonne) haben. Hab‘ ich zumindest in einem Testbericht gelesen. Die Lichtstärke war es aber letztendlich, die mich zum 11-16 greifen ließ 😉

      Sperrmauer-Fest: OH! Hast Du Bilder gemacht? SEHEN WILL! 🙂 Warte… WOW! Bitte mal alle hierher …

      http://pfote-grafie.blogspot.com/2011/07/blaue-nacht-am-edersee.html

      … und Augenmerk auf alle ‚Blaue Nacht Edersee‘ und ‚Feuerwerk‘ – Einträge!
      Du hast definitiv zu wenig Fotos gemacht, Petra 😉

  8. Hübsche Bilder!
    Mein nächstes Objektiv wird ebenfalls ein Weitwinkel. Das 10-20mm von Sigma konnte ich schon ausprobieren und es ist toll. Aber ich bin meistens eh bei 10mm, deswegen überlege ich noch ob ich nicht z.B. in ein 8-16mm oder eine 10mm Festbrennweite investiere…..oder überhaupt bei Sigma bleibe.. aber da ich aktuell ohnehin noch kein Geld habe, überleg ich mir das dann ^^

    Der Point.

  9. Glueckwunsch auch von mir, eine gute Wahl, es muss nicht immer ein Canonobjektiv sein:-) Preislich sind diese Baby’s immer etwas teuer, aber es lohnt sich. Wer mit einer DSLR arbeitet wird sich auch auf so etwas eingestellt haben, ab und zu muss ein nettes Objektiv her, ist doch klar:-) Bin auch noch am ueberlegen welches ich mir letztendlich kaufen werde. Bin mit Sigma ganz zufrieden, aber nicht alles Objektive sind wirklich gut. Mein 17-70mm stellt mich noch immer sehr zufrieden, nun moechte ich aber so langsam eine grosse Brennweite, s.h. 300-500mm und das kostet……..:-( Ein Weitwinkel steht auch noch auf meiner Liste, aber alles der Reihe nach.
    Mag Deine Aufnahmen und die gewaehlten Perspektiven von der Talsperre. Das Objektiv zeigt was es kann, Du natuerlich auch:-)

    saludos Ruediger

    • Es ist ein teures Hobby, lieber Ruediger, da werden wir uns alle einig sein. Als ich mit DSLR anfing, war ich mir dessen nicht wirklich bewußt, zumal man ja auch noch das eine oder andere an Zubehör braucht – will man ein halbwegs anständiges Stativ, geht das bei 150 Euro los (fehlt mir noch…), und ein Stativ ist keine Spielerei, das gehört zur Grundausstattung. Wie auch diverse Filter, Gegenlichtblenden (die sich einige Hersteller teuer bezahlen lassen, u.a. Canon…) und ganz wichtig, wie ich finde, Fernauslöser. Egal, welches Gebiet man für sich beansprucht, diese Dinge sind einfach unerlässlich.

      300-500, WOW! Bis vor kurzem hatte ich ein gebrauchtes 500er Tamron, ein analoges, günstig über hood.de erworben. Aber mensch, das Ding war SO schwer (knapp 3 Kilo!), dass mein Stativ fast in die Knie ging, es ist halt ein altes gewesen, und für 150 Euro kann man nicht viel verkehrt machen, dachte ich. Glaub mir, man kann *lach* Mich hat fast der Schlag getroffen, als das Ding hier ankam – ich hätte einen Erfahrungsbericht dazu schreiben sollen *lach*

      Wie auch immer, wenn man minutenlang warten muss, bis nichts mehr schwingt und man endlich auslösen kann, zermürbt das – Anfänger halt, hätte mich besser informieren sollen. Aber nu‘ bin ich das Ding wieder losgeworden – auch über hood.de zum selben Preis – und der Käufer ist sehr zufrieden damit. Das ist doch was! 🙂

      Du hast recht, Ruediger, immer schön der Reihe nach, Schritt für Schritt. Wenn man sich sofort alles leisten könnte, wüßte man es gar nicht mehr zu schätzen. Und Dekadenz gibt es schon genug in der Welt – ein Schlag in die Gesichter jener, die nicht wissen, ob sie den Tag überleben, weil sie nichts zu essen haben…

      Herzlichen Dank für Dein Lob, Ruediger *freu*
      Saludos nach Paraguay 🙂

  10. Ohhhh, jetzt habe ich mich neugierig bis zu Schluss durchgelesen. Es hat sich gelohnt. Sowohl was das sww betrifft, als auch eine paar literarische und fotografische Leckerbissen zum Thema Edersee. Ich glaube im Jahre 1966 habe ich den einmal gesehen. Interessant was du schreibst und auch die unendliche Weite ist gut zu erkennen. Ich besitze eine Canon 60D und vor knapp einem Jahr habe ich zum gleichen Thema Überlegungen angestellt. Ich habe mich für das Canon Objektiv 15-85mm entschieden. Das ist mehr ein allround Objektiv, macht aber gute Fotos. Vom Preis her fast identisch. Allerdings finde ich die 2,8 Lichtstärke durchgehend sensationell. Danke für die kurzweilige Einführung. lg aNette

    • Herzlichen Dank, aNette *freu*

      Ursprünglich sollte es bei mir auch ein Allrounder sein, sozusagen ein Ersatz für das 18-55 Standard. 17, oder auch 15 war mir aber zu wenig, und mein Zoom beginnt bei 55, ein 8 oder 10-55 wäre also ideal gewesen *lach*
      Dank des Sauwetters die letzten Tage war ich noch nicht draußen, um den direkten Vergleich zu machen, aber sobald das Wetter vielleicht mal schöner bleibt, hole ich das nach, denn der Unterschied zwischen 18-55 Standard und 11-16 Tokina interessiert mich schon 😉

  11. Ich werde mich dann nochmals an dich wenden, wenn ich ein Weitwikelobjektiv brauche. Erst möchte ich einen Graufilter kaufen, um so langebelichtete Tagfotos, wie in den Profiblogs vor zwei Wochen hie und da vorgestellt wurden, zu schiessen. Ein Stativ habe ich mir vor ca. einem Jahr ein richtig tolles (und teures) gekauft…habe es dieses Mal sogar in den Urlaub mitgeschleppt aber beschlossen, dass das das erste und letzte Mal war. Ich hatte Panik, dass der Stativkopf in Flugzeug kaputt geht und hab es als Handgepäck mitgenommen und mir dann fast einen Bruch von Terminal zu Terminal geschleppt. Gebraucht habe ich es ein Mal…Ich werde mir also noch (!) ein Stativ kaufen, ein günstiges, leichteres für den Urlaub und zuhause benutze ich dann das gute…Die Wunschliste ist immer sooooo lang!!
    Schöne Fotos sind das geworden!

  12. Ja, einen Graufilter (Grauverlaufsfilter?) brauch‘ ich auch noch, und einen ND-Filter, wobei mir der Unterschied zwischen ND-, und Polfilter nicht so ganz klar ist, sooo unterschiedlich scheinen die nicht zu sein. Kann mich aber auch irren (was wahrscheinlich ist…), werde mich diesbezüglich nochmal bei ralfonso (Link oben bei Fotoschule) schlau machen.

    Stativ: Yepp, hier! Brauch‘ ich auch noch ein anständiges. Neulich ein Manfrotto (?) für 170 Euronen in einem Foto-Mag gesehen, das ganz gut sein soll ‚für diesen Preis‘. Aber das muss jetzt erst mal warten, hab‘ ja keen Goldesel 🙂

    Darf ich fragen, was Du für eins hast, Sandra?

    • Huhu Petra,

      Ich hab ein Manfrotto 055XPROB mit Manfrotto Kugelkopf 498RC4, ziemlich schwer, aber der Kopf ist Gold wert! Das hab ich mir damals für die verkaufte Eos 550d geleistet….

      • Du hast die 550 verkauft ??? Grundgütiger, wie KONNTEST Du? *lach*
        Scheint aber ein sehr gutes Stativ zu sein. Ich hab’s mir auf meinen amazon-Wunschzettel gesetzt, damit ich es zur Hand habe, wenn bei mir ein neues Stativ aktuell wird und ich Vergleiche brauche 😉
        Dankeschön, Sandra!

  13. ähm ja….ich hatte doch bereits in FFM die gewonnene 60d dabei…? 😀

  14. @ Der Point: Wow, das sind zwei wundervolle Bilder! Ich glaube, ich muss mich mal durch Deine flickr-Galerien klicken… 😉

  15. Ein tolles Baby. Wünsche weiterhin viel Spaß damit. Tolle Aufnahmen.

    Dein Header gefällt mir auch. Wunderschön.

    Liebe Grüße
    Doreen / wortmeer

  16. Ist DAS ne tolle Location!!!! Da hätt ich auch gerne Bilder gemacht, dieser trockene, aufgesprungene Boden ist klasse! Das mit der Brücke und der Boje find ich besonders spannend. Bin gespannt, was Du mit diesem Objektiv noch alles machen wirst.

  17. …als Kind, da muß ich so 9 gewesen sein, da war ich mit meinen Eltern am Edersee. Ich war dort schwimmen, man ging Stufen hinunter und war dann im Wasser. Aus der Erinnerung heraus meine ich das, links von mir, eine Kirchturmspitze im Wasser war und es mich gegruselt hat. 😉

    • Das hätte mich auch gegruselt! Finde untergegangene Städte sowieso unheimlich. Ich krieg‘ da Beklemmungen…

  18. Ergänzung: das muß so um 1978 gewesen sein!

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